Die Nikotinsucht und wie man sie bekämpfen kann

Das Rauchen aufgeben - Klasse für die Gesundheit und gut für den Geldbeutel
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Der Begriff Sucht beschreibt nahezu jede Art eines zwanghaften Verhaltens. In der Wissenschaft sind zwei Arten von Sucht bekannt: die stoffgebundene Sucht und die Verhaltenssucht. Die Nikotinsucht gehört zu der ersteren. Denn Tabak enthält Nikotin, eine Droge, die zum einen beim Konsum ein Wohlgefühl erzeugt und zum anderen süchtig macht. Ebenso wie bei den anderen stoffgebundenen Suchten, wie Medikamentensucht, Alkohol- oder Drogensucht, ist die Entwöhnung vom Nikotin ein schwerfälliger und nicht selten ein langatmiger Prozess, bei dem gleich mehrere Versuche nötig sind. Neben Nitkotin „buhlen“ noch viele Drogen um unsere Aufmerksamkeit. Lesen Sie hier weiter und erfahren Sie mehr, welche Drogen das sind und wie sie wirken.

Rauchfrei werden – ein Prozess, der viel Willenskraft erfordert

Mit dem Rauchen aufzuhören ist ein Prozess, der Zeit und Geduld erfordert. Rückfälle und Ausrutscher gehören hier ebenso dazu wie der Wille und der erneute Versuch, rauchfrei zu werden. Raucher verbinden viele Alltagssituationen gedanklich mit dem Rauchen: eine Zigarette nach dem Essen, zum Kaffee, in der Pause, als Überbrückung von Wartezeiten, in Stresssituationen oder einfach in geselliger Runde. Lesen Sie hier weiter, wenn Sie den Abschied vom Glimmstängel dauerhaft schaffen wollen.

Acht Tricks, wie Sie rauchfrei werden und bleiben

1. Motivation: Schöne Haut, strahlende Zähne, weniger Raucherhusten, mehr Ausdauer beim Treppensteigen oder Laufen, sind genug Gründe, um nicht in Versuchung zu geraten, sich noch eine „letzte“ Zigarette zu genehmigen.
2. Den Abschied von der Zigarette zelebrieren: Belohnen Sie sich hin und wieder für Ihre Ausdauer. Damit Sie dennoch nicht in Versuchung geraten, verbannen Sie alles aus der Wohnung, was Sie an das Rauchen erinnert.
3. Meiden Sie Stress und Zeitdruck: Sorgen Sie zumindest für die Anfangsphase für einen weniger stressigen Alltag. Machen Sie bewusst Pausen und Entspannungsübungen.
4. Schaffen Sie neue Rituale.
5. Stellen Sie Ihre Ernährung um: Gerade am Anfang droht die Gefahr, an Gewicht zuzulegen. Verbannen Sie alles Süße und fettreiche Speisen aus Ihrem Speiseplan. Aber: Fangen Sie keine Diät an, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, sonst ist beides zum Scheitern verurteilt.
6. Bringen Sie sich nicht in Situationen, die Sie unweigerlich zur Zigarette greifen lassen. Trinken Sie zum Beispiel statt Kaffee ein Glas Saft, und bei Heißhunger auf Süßes kauen Sie beispielsweise einen zuckerfreien Kaugummi.
7. Rückfällen in Gedanken vorbeugen: Spielen Sie in Gedanken verschiedene Szenarien eines möglichen Rückfalls durch. Wie fühlen Sie sich dabei? Ist es wert, die ganze Mühe und die qualvollen Zeiten des Entzugs aufs Spiel zu setzten?
8. e-Zigaratte als Hilfe: Laut einer britischen Studie kann eine elektronische Zigarette – ähnlich wie Nikotinpflaster oder -kaugummis – helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Foto: Kristian Kretschmann

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Kristian Kretschmann

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