Sonne ist Leben – Verantwortungsbewusstes Sonnenbaden ein Muss!

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Viele Kulturen verehrten bereits die Sonne als Gottheit. Sie war und ist ein Symbol für Lebensfreude und Kraft. Die Sonne beeinflusst unseren Lebensrhythmus, unsere Psyche. Wir entspannen uns, fühlen uns wohl, der Körper ist auf Betriebstemperatur. Manche Menschen haben einen richtigen Heißhunger nach Sonne. Wir erleben  die negativen körperlichen Auswirkungen erst dann, wenn uns die Sonne einmal über einen längeren Zeitraum fehlt. Dies wird sogar in der Natur bei Tieren beobachtet, wenn eine totale Sonnenfinsternis herrscht. Auch die Menschen des Nordens, die lange Kälteperioden und lange Winter zu überstehen haben, suchen nach Möglichkeiten, sich einen Sonnenersatz zu besorgen.

Die Sonne – der Lebensgarant

In dem kleinen italienischen Dorf Viganella im Val d’Ossola haben die Bürger hoch über dem Ort einen steuerbaren Spiegel gebaut, der die Sonnenstrahlen auffängt und gebündelt in das Dorf auf den Marktplatz schickt. Die Bewohner  versammeln sich dort, wenn ihnen die Dunkelheit auf die Nerven geht. Bevor der Spiegel aufgestellt wurde, war das Dorf, durch die vorgelagerten Berge, 83 Tage im Jahr ohne Sonne. Der Bürgermeister des  Ortes sagte bei der Einweihung der Konstruktion: „Sonne ist Fröhlichkeit.“ Seine Worte machen deutlich, welche Bedeutung  Sonnenlicht  für die Psyche des Menschen hat. Treffender kann man die Notwendigkeit der Sonne für den Menschen nicht beschreiben.

Sonne und Ansehen

Als im Wirtschaftswunderland nach dem Aufbau die Urlaubswelle zu rollen begann, galt braune Haut als wertvolles Gut, das deutlich machte: wir können es uns wieder leisten. In Scharen reisten sie mit der Vespa, dem Wohnanhänger oder Bussen zu den Inseln der Sonne. Wer es nicht so dicke hatte, nahm auch Vorlieb mit dem Baggersee um die Ecke. Hauptsache man konnte sehen, wie gut es einem wieder geht und der Nachbar wurde neidisch.

Die Dosis ist entscheidend

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So gut die Sonne unserem Körper tut,  kann sie doch unangenehme Folgen bei unsachgemäßem Gebrauch haben. Daher ist es wichtig, dass man sich zu Beginn des Sommers langsam an sie gewöhnt. Vor allem in der Mittagszeit zwischen 11 Uhr und 15 Uhr sollten wir die direkte Sonneneinstrahlung meiden und lieber eine Siesta in der kühleren Wohnung halten.  Natürlich kann die Sonne auch im Winter, besonders in der Höhe und bei reflektierendem Schnee unangenehme Folgen für die Haut haben. Nicht nur eine schmerzhafte Rötung hinterlässt das Bad in der Sonne. Erst nach 20 bis 30 Jahren werden wir die Folgen eines unvernünftigen Verhaltens durch frühzeitige Falten  und Altersflecken zu spüren bekommen. Ärzte warnen davor, ohne Sonnenschutz allzu lange in der Sonne zu verweilen, da dies das Risiko erhöht an Hautkrebs zu erkranken.

Vitalität und gesundheitliche Vorteile

Um das Vitamin D herstellen zu können, benötigt der  Körper die Sonne. Sie spielt also eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Calciumspiegels. Dazu muss man sich jedoch nicht unermüdlich der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen, es genügt bereits die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Insbesondere Kinder sollten daher viel Zeit im Freien verbringen. Sonnenlicht soll sogar den Blutdruck senken, das Risiko eines Herzinfarktes und die Entstehung von Diabetes mindern.

Vorbeugen ist das beste Mittel

Die Sonne reizt die Haut und trocknet sie aus. Kühlende und intensive Pflege hilft ihr, sich zu erholen.  Lotionen mit Haut beruhigenden und Feuchtigkeit spendenden Zusätzen erfrischen und helfen vor allem der empfindlichen Haut.

Bevor man jedoch in die Sonne an den Strand oder ins Freibad geht, sollte man den für die entsprechende Haut geeigneten Sonnenschutz wählen und die gesamte Haut eincremen. Dabei ist der Hauttyp (helle bis dunkle Haut), das eigene Alter, die Tages- und Jahreszeit, sowie die Verweildauer zu beachten. Der Lichtschutzfaktor spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Allgemeinen genügt  Faktor 30. Regelmäßiges Nachcremen, etwa alle zwei bis drei Stunden, ist vonnöten, da Schweiß und Wasser das Mittel abwaschen. Dabei sollte man die „Gesichtserker“ – Ohren, Nase, Lippen und Stirn – nicht vergessen.

Die Sonnenschutzcremes sind in zwei Kategorien einzuteilen: mineralische oder synthetisch hergestellte. Die Cremes mit mineralischen Filtern reflektieren die Sonnenstrahlen, sind Haut verträglicher, geeignet für Kinder, Allergiker und Neurodermitiker. Die chemisch erzeugten Produkte, ziehen in die Haut ein und wandeln die UV-Strahlen in Wärme um. Sie können hormonell wirksame Substanzen beinhalten, deren Wirkung auf den Organismus unter Umständen erst in 30 Jahren eingeschätzt werden kann. Bei problematischer Haut sollte man einen Hautarzt um Rat fragen.

Es muss nicht immer Creme sein, die vor der Sonne schützt. Auch die richtige Ausstattung ist hilfreich.  Strohhut, Sonnenbrille und entsprechende, nicht zu eng anliegende Bekleidung, der Aufenthalt an einer schattigen Stelle und reichlich Wasser trinken, so wird  selbst die intensivste Bestrahlung erträglicher. In jedem Fall heißt die Devise, Sonne tanken, bewusst genießen, da macht der Sommer Freude und tut dem Körper und der Seele gut

Foto: Matthew Maaskant / sxc.hu

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Kristian Kretschmann

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