Weizenkeimöl – das hochwertige Öl für innerliche und äußerliche Anwendungen

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Weizen – eine uralte Getreidesorte

Durch Kreuzung mehrerer Wildgrasarten und verschiedener Getreide entstand der Weizen in unserer heutigen Form. Wir kennen zwei Arten von Weizen, die angebaut werden: den Winter- und Sommerweizen. Wegen des höheren Ertrages wird bei uns vornehmlich Winterweizen angebaut. Die ältesten Körnerfunde reichen weit zurück in die Jahre 7000 – 5000 v. Chr. Neben den Urgetreidearten Gerste, Emmer und Einkorn kam der Weizen erst im 11. Jahrhundert als Nahrungsmittel zum Einsatz. Winterweizen wird heutzutage auf etwa 90% der Anbaufläche produziert.

Weizenkeime – der nährstoffreichste Teil des Korns

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Weizenkeimöl wird aus dem Keim des Weizen gewonnen

Den gehalt- und nährstoffreichsten Teil des vollen Kornes finden wir im Keimling. Seine wichtigsten Inhaltsstoffe sind Keim-Lecithin und Keim-Eiweiß, wertvolles Keimöl mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, Spurenelementen und Mineralstoffen. Auch Vitamin E, das der Körper nicht selbst produzieren kann und das als Radikalenfänger bekannt ist, birgt der Kern in sich.  Das für die Nerven wichtige Vitamin B1, zudem Folsäure, Eisen, Magnesium und Zink sorgen für die Blutbildung, körpereigene Abwehrkräfte und eine gesunde Haut. Deswegen nehmen viele Menschen pro Tag einen Esslöffel als Nahrungsergänzung zu sich.

Die Keimlinge enthalten nur etwa 7% – 12% Öl, das zu 60% aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht. Den Hauptanteil davon bildet die Omega-6-Fettsäure, auch als Linolsäure bekannt, die Bestandteil der menschlichen Haut und zu deren Funktion unerlässlich ist.

Weizenkeimöl und seine Anwendung in der Kosmetik

Die Herstellung von Weizenkeimöl ist recht teuer, da für 1 Liter etwa  eine Tonne Weizen benötigt wird.  Reines Weizenkeimöl  ist teurer als das raffinierte Öl und riecht intensiv nach Getreide. Das äußerst bekömmliche native Öl ist auf seine Qualität und Anbauweise geprüft und schonend hergestellt. Raffinierte Weizenkeimöle verlieren bei der Verarbeitung wertvolle Inhaltsstoffe und sind deshalb auch weniger wirkungsvoll.

Da das Öl die Elastizität der Haut verbessert, wird es häufig von Schwangeren zur Vermeidung der Streifenbildung benutzt. Auch die verhasste Orangenhaut profitiert von der regelmäßigen Pflege mit dem Öl. Spezielle Massageöle – auch zum gegenseitigen Verwöhnen – bietet die Industrie an.

Die im Weizenkeimöl reichlich enthaltene Linolsäure bindet die Feuchtigkeit in der Haut und verbessert dadurch deren Durchblutung.  Aus diesem Grunde gibt es ein Riesenangebot an Pflegemitteln und Cremes für den gesamten Körper.  Weil Weizenkeimöl keinen fettenden Glanz hinterlässt, das Haar jedoch mit wichtigen Nährstoffen versorgt, findet es bevorzugt Anwendung bei der Pflege der trockenen Haare und bei Haarausfall. Viele Shampoos werden mit Weizenkeimöl-Zusatz angeboten.

Zur Stabilisierung für andere in der Kosmetik verwendete Öle wird Weizenkeimöl gerne genommen, da es nicht so schnell verdirbt.

Weizenkeimöl für eine gesunde Ernährung

Weizenkeimöl hilft dem Immunsystem gegen Krankheitserreger und versorgt den Körper mit Vitalstoffen. Nicht nur deshalb ist es in der Küche beliebt. Das native Weizenkeimöl eignet sich vorzüglich für Salate und Rohkost. Damit der Körper selbst gepresste Säfte besser verwerten kann, sollte man ihnen einige Tropfen Keimöl zugeben.

In keinem Falle darf das Öl erhitzt werden, da sonst die Inhaltsstoffe weitestgehend verloren gehen. Wenn die Flasche einmal geöffnet ist, gehört sie vor  Licht geschützt in den Kühlschrank. Als Nahrungsergänzungsmittel wird das Öl auch in Weichkapseln angeboten.

Foto: Sarah Joos / freeimages.com

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Kristian Kretschmann

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