Narbe am Oberarm

Narben und was Sie dagegen tun können 

Über 85 Prozent der deutschen Bevölkerung haben mindestens eine Narbe. Das sind 58,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahre. 46,6 Millionen haben sogar mehrere Narben. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact ergeben. Auch wenn sehr viele Menschen mit Narben leben, glücklich sind sie damit nicht: Immerhin 7,6 Millionen Frauen wünschen sich ihre Narben weg, bei den Männern sind es nur rund 3 Millionen. Jede vierte Frau stören die Narben sogar außerordentlich, besonders dann, wenn sie gut sichtbar sind. Hilflos ausgeliefert ist man Narben nicht. Dabei müssen Sie sich nicht gleich unter das Messer legen. Vielmehr gibt es eine Reihe von nicht-operativen Maßnahmen, die das Narbengewebe vielleicht nicht zum Verschwinden bringen, es aber weniger auffällig werden lassen.

Frühzeitig der Narbenbildung vorbeugen

Wie gut eine Verletzung verheilt, hängt nicht zuletzt von ihrer Schwere ab. Oberflächliche Verletzungen heilen meist ohne sichtbare Folgen. Erst wenn tiefere Hautschichten verletzt sind, bildet sich zum Abschluss des Heilungsprozesses Narbengewebe. Um der Narbenbildung vorzubeugen, empfehlen Ärzte die frühzeitige Behandlung der betroffenen Hautstellen mit Pflegecremes, wie sie online unter www.dr-belter-shop.de erhältlich sind. Pflegecremes und Öle können bereits kurz nach der Verletzung oder einer OP aufgebracht werden. Die Pflegeprodukte sollten möglichst weder fetten noch kleben, damit die Haut durchlässig bleibt und atmen kann. Ideal sind Produkte, die Vitamin A und E oder auch Aloe Vera enthalten, wie zum Beispiel das Vitamin-Pflegeöl mit Karottenextrakt oder Feuchtigkeitscreme mit einem hohen Anteil an Bio-Aloe vera, erhältlich unter www.dr-belter-shop.de.

Unterstützen Sie den Heilungsprozess

Narbe am Oberarm
Narbe am Oberarm – Foto: tirachard / freepik.com

Im Grunde besteht die Narbe aus derselben Gewebeart wie die gesunde Haut. Sie besitzt aber keine Talg- und Schweißdrüsen mehr und sieht anders aus, weil die Fasern unterschiedlich angeordnet sind. Häufige Ursachen für die Narbenbildung sind Schnittwunden, Verbrennungen, Infektionen, Akne und chirurgische Operationen. Frische Narben sind in der Regel von vielen Blutgefäßen durchzogen. Die geröteten Stellen bilden sich aber mit der Zeit zurück und verblassen. Dieser Prozess kann durch entsprechende Pflege und Ernährung beschleunigt werden. Das Beta-Carotin aus der Karotte unterstützt den Heilungsprozess von Narben. Die Vitamine C und E fördern die Kollagenbildung und damit die Regeneration der Haut. Sanfte Massagen der betroffenen Hautstellen mit pflegenden Ölen sorgen für eine bessere Durchblutung und halten das Gewebe beweglich. Aloe vera wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit.

Was der Hautarzt gegen Narben tun kann

Die meisten Narben bilden sich im Laufe eines Jahres zurück. Andere dagegen wollen einfach nicht besser werden. Wuchert das Narbengewebe über die Wundränder hinaus, sollte ein Hautarzt zurate gezogen werden. Er kann das Narbengewebe beispielsweise mit einem Laser abtragen oder in schweren Fällen auch operativ entfernen. Weitere Behandlungsmethoden sind die Dermabrasion, Peeling und Microneedling. Handelt es sich um eine rein ästhetische Maßnahme, müssen Sie die Kosten für eine solche Behandlung selbst tragen. Ist der Eingriff aber medizinisch begründet, etwa weil die Narbe schmerzt oder die Beweglichkeit einschränkt, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Auch wenn Narben „nur“ ein optisches Problem sind, so können sie erheblichen Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden nehmen. Das Selbstbewusstsein leidet und Betroffene fühlen sich nicht selten unattraktiv. Dabei sind es doch gerade die kleinen Makel, die einen Menschen erst interessant und attraktiv machen.

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