Apfelessig

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Lässt man Apfelsaft gären, verwandeln der im Apfel enthaltene Zucker und Hefen den Saft in Alkohol. Es entsteht Apfelwein. Jetzt wird der Wein offen und warm in Behältnissen gelagert. Dabei bilden sich Essigsäurebakterien, die dann zusammen mit Sauerstoff Essigsäure entstehen lassen. Schon der griechische Arzt Hippokrates empfahl Essigsäure bei Beschwerden der Verdauungsorgane und der Atemwege.

In seinem Buch “5 X 20 Jahre leben“ empfiehlt der amerikanische Arzt D. C. Jarvis, überzeugt von der Wirkung des Apfelessigs, jeden Tag zwei Teelöffel naturbelassenen Apfelessig mit Honig in einem Glas Wasser zu sich zu nehmen. Wem der Geschmack von Apfelessig nicht behagt, der findet Kapseln und Pulver, die im Handel angeboten werden.

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Apfelessig – die Wirkungsweise

ApfelessigWegen seiner entschlackenden Eigenschaft aufgrund seines hohen Anteils an Kalium, trank schon Kleopatra Apfelessig. Für die tägliche Hautpflege  kann man Obstessig, zum Beispiel als Gesichts- oder Ganzkörpermassage, anwenden. Dabei sollte ein Esslöffel Essig mit ½ Liter warmen Wassers gemischt und der Körper in Richtung Herz in kreisenden Bewegungen eingerieben werden, ohne ihn abzutrocknen.

Wer bei Hitze schlecht schlafen kann, sollte es einmal mit einer Essigeinreibung des ganzen Körpers vor dem Schlafen gehen versuchen. Für die Anwendung in der Küche wird Essig in vielen Geschmacksrichtungen angeboten und findet vornehmlich Verwendung beim Würzen der Speisen, insbesondere von Salaten und zur Konservierung von Lebensmitteln. Als Reinigungsmittel ist der Essig beliebt, weil ihm aggressive chemische Zusatzstoffe fehlen.

Äußerliche Anwendungsmöglichkeiten des Apfelessig

Wegen seiner Inhaltsstoffe wird Apfelessig in der Naturheilkunde bei Erkrankungen gerne als Hausmittel eingesetzt. Die Eigenschaften der Essigsäure und die darin enthaltenen Mineralstoffe eignen zur äußerlichen und inneren Anwendung. Als Kur  für die Haare sollte man nach der Wäsche in der Mischung 1:3 etwas Apfelessig auf den Haaren verteilen, etwa zehn Minuten einwirken lassen und anschließend gut mit Wasser spülen. Bei Fußpilz kann man die Füße über Tag und auch vor dem zu Bett gehen mit einem  in Essig getränkten Tuch betupfen.  Desinfizierend wirkt ein Dampfbad für die Gesichtshaut. Dabei werden zwei Esslöffel Essig in ½ Liter kochendes Wasser gegeben, mit einem Tuch über dem Kopf  5 – 10 Minuten auf das Gesicht einwirken lassen.

Auflagen mit Tüchern, die mit Apfelessig getränkt sind, finden häufig Verwendung bei Schwellungen infolge von Insektenstichen oder Verletzungen.

Innerliche Anwendungsmöglichkeiten des Apfelessig

Die beste Tageszeit um Obstessig zu sich zu nehmen, ist der Morgen. Je nach Verträglichkeit, sollten ein bis zwei Teelöffel Essig, in ein Glas Wasser gegeben werden, eventuell zur Geschmacksverbesserung etwas Honig hinzugefügt und danach das Frühstück eingenommen werden. In jedem Fall sollte man den Apfelessig nicht pur trinken, da sonst eventuell durch die Säure Unverträglichkeiten auftreten können und auch der Zahnschmelz darunter leiden kann.

Bei Durchfall hilft das im Apfel enthaltene Pektin dem Darm, indem es die Darmwand überzieht und Gifte an sich bindet, um sie dann aus zu scheiden.

Das Zusammenwirken aller Inhaltsstoffe des Essigs wie Enzyme, verschiedene Säuren, Spurenelemente, Mineral- und Ballaststoffe ist für den gesamten Körper von Vorteil. Eine der oben angesprochenen Säuren ist die Chlorogensäure. Sie soll den Fettsäure- und Cholesterinspiegel senken. Bei regelmäßiger Anwendung wirkt der Apfelessig entgiftend und verbrennt Fettzellen. Auch der Hunger nimmt ab, so dass eine Gewichtsreduktion bei entsprechender Ernährung und Bewegung möglich ist. Dabei sollte man jedoch mindestens zwei Liter Wasser trinken, um die Giftstoffe aus zu leiten.

Foto: Matthew Bowden / freeimages.com

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Kristian Kretschmann

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