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Haarverlust bei Frauen – Ursachen, Maßnahmen, Leichtigkeit am Leben

Haarausfall ist keine Erkrankung, von welcher nur wenige Frauen betroffen sind. In Deutschland ist schätzungsweise jede dritte Frau von dieser Erkrankung befallen. Der Fachbegriff für einen erblich oder hormonell bedingten Haarausfall ist „Alopezie“. Zu differenzieren ist hierbei der genetische (androgenetische Alopezie) und der nicht-genetische Verlust der Haare (diffuse Alopezie und alopecia areata).

Ob Männer oder Frauen von erblich bedingtem Haarausfall betroffen sind – die Ursache ist die gleiche. Testosteron, das männliche Sexualhormon, wirkt sich stark auf die Haarfollikel aus. Es greift sie an und schwächst deren Aufbau. Im Gegensatz dazu sorgt das weibliche Sexualhormon Östrogen für die Kräftigung der einzelnen Haare, sodass sie robust nachwachsen. Sollte es bei einer Frau jedoch zu einem Überschuss an Testosteron kommen, beispielsweise durch die Wechseljahre, kann das Östrogen die Wirkung nicht mehr unterdrücken. Die Haarfollikel können Ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen, bauen ab und unterbinden das Haarwachstum.

Schnelle Hilfe – Eigenhaartransplantation bei Frauen

Eine Eigenhaartransplantation bei Frauen kann die sichtbaren Merkmale der Erkrankung einschränken. Sie können sich psychisch aus der stressigen Situation zurücknehmen, erhalten Ihre Weiblichkeit durch ein prachtvolles Haar wieder und stärken Ihr Selbstbewusstsein. Bedenken Sie jedoch, dass diese Behandlung meist mit hohen Kosten einhergeht. Schließlich müssen Sie einen Experten finden, der in einer zeitlich umfassenden Arbeit Ihre Haare an einer anderen Körperstelle entnimmt und sie auf der Kopfhaut implantiert. Zudem sollten Sie sich zuvor umfassend beraten lassen. Nicht immer kann ein Haartransplantation die beste Entscheidung sein. Es gibt eine Vielzahl an Haartransplantation Alternativen, welche sich in Ihrem Fall besser eigenen könne

Alternativen zur Haartransplantation

Eine gängige Methode ist das Haarsystem. Es handelt sich hierbei um eine hochwertige Alternative zu einer Perücke, sorgt für ein wundervolles Haupthaar und lässt sich leicht einsetzen. Zunächst erfolgt das Herstellen einer netzartigen Halterung. Diese wird perfekt an Ihre Kopfform angepasst. So erscheint das spätere Ergebnis präzise, genau sowie natürlich. Anschließend werden durch besondere Verknotungstechniken die Haare angebracht. Sie passen sich der Kopfform an, sodass Sie in jeder alltäglichen Situation besten Tragekomfort spüren. Das Haarsystem verhält sich kaum anders als Ihr natürliches Haar, sodass Sie sich nicht einschränken müssen.

Besonders praktisch: Die Methode dient nicht nur bei komplettem Haarausfall als Alternative zur Haartransplantation. Vielmehr kann sie auch zur Verdichtung Ihrer eigenen Haare genutzt werden.

Sollten die Haarfollikel bisher nur angegriffen sein, aber noch nicht komplett beschädigt sein. Können Sie sich der PRP Behandlung unterziehen. Hierbei werden Ihre eigenen Haarfollikel gestärkt, um einen erneuten Wachstumsschub der eigenen Haare zu fördern. Um dies zu realisieren, wird Ihnen Blut abgenommen. Das Herausfiltern des Plasmas ist der nächste Arbeitsschritt. Anschließend wird die gewonnene Substanz in die Kopfhaut injiziert. Hierbei wird darauf geachtet, dass das Plasma detailliert über die gesamte Kopfhaut verteilt wird. So kann jeder Follikel erreich und gestärkt werden. Im Plasma sind zahlreiche wichtige Nährstoffe enthalten, die unter anderem dazu anregen, neue Haarwurzeln auszubauen. Da es sich um ein körpereigenes Produkt handelt, ist das Risiko für eine Abstoßung sehr gering. Nur in wenigen Ausnahmefällen, wie beispielsweise einer schweren Verletzung oder Erkrankung der Kopfhaut, kann diese Methode nicht durchgesetzt werden. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt. Eventuell kann diese Methode Ihr Retter in einer schweren Zeit werden.

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Kristian Kretschmann

Die Informationen auf diesem Blog sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammen gestellt und dienen ausschließlich der Unterhaltung und Information. Es handelt sich dabei weder um Diagnoseanweisungen noch um Therapievorschläge. Der Autor übernimmt daher keine Haftung für mögliche Schäden, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Das Geltendmachen von Ansprüchen jeglicher Art, ist daher ausgeschlossen. Bei Erkrankung und auch dem Verdacht auf Erkrankungen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

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