Gesunde Zähne – Starkes Immunsystem. Zwei Dinge die zusammengehören

Schon vor mehr als 3000 Jahren erkannten die Chinesen, dass verschiedene Erkrankungen durch schlechte Zähne mit verursacht werden können. Sie stellten bereits damals Verbindungen zwischen Zähnen und Organen mittels Energiebahnen fest. So konnte –ihrer Meinung nach – sowohl ein Organ Auslöser für einen kranken Zahn sein, als auch umgekehrt der kranke Zahn auf Dauer ein Organ schädigen.

Die Zähne eine ganz persönliche Visitenkarte

Beim Reden und Lachen, jedes Mal wenn wir unseren Mund öffnen, zeigen wir unsere Zähne! Das allein schon sollte Grund genug sein, sie im besten Licht erscheinen zu lassen. Weitaus wichtiger jedoch ist die Gesundheit unserer Zähne für unser Wohlbefinden. Deshalb gilt es, einige Dinge, die ihrer Gesunderhaltung dienen, bei der regelmäßigen Pflege zu beachten.

Die Mundhöhle – Heimat für viele Bakterien

Über 300 Bakterienarten besiedeln unseren Mund und zerstören bei mangelnder Hygiene den Zahnschmelz. Unser Speichel enthält Mineralstoffe, die gegen die Entstehung von Karies wirken und die Zähne reinigen. Voraussetzung dafür, dass sie dies tun können, ist jedoch ein möglichst basisches Milieu im Mund. Kariesbakterien ernähren sich von Zucker, der im Mund Säure erzeugt, die dann den Zahnschmelz angreift. Zudem setzt sich Zahnstein in den engen Zwischenräumen der Zähne fest. Säuren in der Mundhöhle machen die Wirksamkeit des Speichels zunichte.

Deshalb sollten wir dafür sorgen, dass im Mund ein neutrales bis basisches Milieu vorhanden ist. Dabei spielt die basische Ernährung eine entscheidende Rolle. Das bedeutet, eiweißreiche Kost wie Fleisch einzuschränken, statt dessen viel Obst und Gemüse zu essen. Auch die in naturbelassenem Obst und Gemüse enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente fördern die Basenbildung.

Vorsorge – damit die Zähne lange erhalten bleiben

Wie wertvoll ein gesunder Zahn und somit unser körperliches Wohlbefinden ist, wissen wir Alle. Die Vorsorge für gesunde Zähne beginnt bereits beim Milchzahn. In der Familie und auch in den Kindergärten werden die Kleinsten zum richtigen und gründlichen Putzen angeleitet. Vorbeugende Behandlungen wie Versiegeln von Milchzähnen sind heute Standard.

Informationen, die die Gesunderhaltung unserer Zähne, des Zahnfleisches, der Zunge und Kieferknochen dienen, bieten uns die Medien und Zahnärzte mit fundiertem Wissen an. Jährlich einmal sollte der vorsorgende Gang zum Zahnarzt daher die Devise sein.

Zahnpflege – wie putze ich meine Zähne richtig?

Produkte, die den Zahnschmelz, die Zahnhälse und die Zunge schützen, bietet der Handel mannigfach an. Wir sollten jedoch Einiges bei deren Auswahl berücksichtigen:

Die Zahnpasta und auch das Mundwasser sollten keine künstlichen Farb- und Geschmacksstoffe, synthetischen Lösungsmittel sowie künstlich hergestellte Alkohole als Zusätze enthalten. Auch vor Fluoriden, die in Zahnpasta und Mundspülungen enthalten sind, warnen Zahnärzte und Medien. Um das Zahnfleisch zu schonen, sollten wir eine weiche Zahnbürste verwenden, die in kurzen Abständen erneuert werden sollte.

Zur Mundspülung gibt es zum Beispiel Kräuter-Mundöl oder auch Meersalzwasser. Es  erfrischt nicht nur, sondern regt auch das Wachstum nützlicher Bakterien an. Der rein pflanzliche Wirkstoff Xylit wird als Mundspülung, die mehrmals täglich, besonders nach jeder Mahlzeit, vorgenommen werden sollte, von Wissenschaftlern und Zahnärzten favorisiert. Um die Wirksamkeit der Spülung zu erhöhen, sollte ½ TL zwei Minuten im Mund bewegt und dann ausgespuckt werden. Danach eine halbe Stunde nichts essen und trinken! Für unterwegs gibt es Kaugummis mit diesem Wirkstoff.

Eine ganz besondere Wohltat für die Zähne ist das Ölziehen. Nehmen Sie nach dem Aufstehen, auf nüchternen Magen,  ein bis zwei Teelöffel biologisches Sesamöl in den Mund, kauen Sie darauf und ziehen es zwischen den Zähnen hin und her. Das Öl wird mit nach 10-15 Minuten immer dünnflüssiger. Spucken Sie es dann aus – am besten in ein Papiertuch, das sie dann entsorgen.  Danach den Mund einige Male mit warmem Wasser ausspülen und zum Schluß die Zähne putzen.

Für  die Reinigung der Zunge gibt es Zungenschaber. Durch ihren Einsatz werden unliebsame Bakterien, die sich in den Zungenfalten befinden, entfernt.

Belohnung für die Mühe: Gesunde Zähne

Wenn wir  die Pflege unserer Zähne konsequent betreiben, können wir teure und aufwendige Zahnbehandlungen wie Füllungen, Wurzelbehandlungen, Kronen, Zahnimplantate, Brücken und Gebisse  ins hohe Alter vermeiden, was letztendlich unserem gesamten Organismus zu Gute kommt.

Foto: Rikhy Saragih / freeimages.com

The following two tabs change content below.

Kristian Kretschmann

Die Informationen auf diesem Blog sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammen gestellt und dienen ausschließlich der Unterhaltung und Information. Es handelt sich dabei weder um Diagnoseanweisungen noch um Therapievorschläge. Der Autor übernimmt daher keine Haftung für mögliche Schäden, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Das Geltendmachen von Ansprüchen jeglicher Art, ist daher ausgeschlossen. Bei Erkrankung und auch dem Verdacht auf Erkrankungen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

9 Kommentare

  1. Schrecklich, wie viele Menschen rumlaufen. Anhand der Zähne kann man sehr gut erkennen, wieviel Wert jemand auf Gesundheit und Ernährung legt. Jemand der schreckliche Zähne hat schiebt es meist auf die Gene. Gesunde Zahnpflege vom ersten Zahn an ist das A und O.

  2. Danke für die vielen Tipps. Doch ich denke, dass auch Veranlagung eine Rolle spielt. Bei meiner Tochter zum Beispiel musste man zum ersten mal bohren, als sie 19 Jahre alt war. Sie hat so schöne und gute Zähne, viel bessere als ich – dabei pflegen wir beide sie gut.

  3. Recht Danke für einen lehrreichen Artikel! Vollkommen richt wurde es bemerkt, dass Zähne die Visitenkarte des Menschen sind, besonders bei der Frau. Meine Tante hat sich einen Implantanten befestigen lassen. Aufmerksame Pflege schont ihre Zähne und sie kann nun uns mit ihrem Lächeln wieder bezaubern:) Danke für diese moderenen Möglichkeiten in der Medizin !

  4. Aus meiner Zahnwurzelentzündung habe ich das Einzige gelernt: man muss sich Mühe geben, um den Stresspegel zu reduzieren! Danke für die Erläuterungen, ich kann erst jetzt schon besser begreifen, was los war. Die Freundin hat aber auch die Vitamine zur Optimierung vom Immunsystem geraten. Danke für die Tipps!

  5. Danke für den Ratgeber über gesunde Zähne. Meine Cousine bekommt bald Implantate eingesetzt. Danke für den Tipp Mundspülungen wie Meersalzwasser zu verwenden.

  6. Vielen Dank für ihren tollen Blog zu gesunden Zähnen. Mein Vater war letztens beim Arzt und hat einige Zahnimplantate bekommen. Darauf hin wollte ich sichergehen, das ich meine Zähne richtig behandel und habe ihren Blog gefunden. Daher haben mir besonders die Tipps zur Mundspülung mit Meersalzwasser gefallen, da ich dies jetzt anwenden möchte.

  7. Vielen Dank für den Tipp mit dem Kräuter Mundöl. In meiner Zahnarztpraxis hat man mir auch erzählt, dass man verschiedene Öle für die Mundpflege verwenden kann. Es macht ja auch Sinn, oft sind solche Öle ja auch in Zahnpasta vorhanden.

  8. Vielen Dank für die guten Tipps zur Zahnpflege. Kräuter-Mundöl habe ich noch nie probiert, aber ich habe schon mal gehört, dass sich das Ölziehen auf die Zahn- und Mundgesundheit sehr positiv auswirkt. Wichtig ist, die Zähne regelmäßig zu pflegen, um aufwendige Zahnbehandlungen vermeiden zu können.

  9. Vielen Dank für diesen informativen Beitrag zum Thema gesunde Zähne und ein starkes Immunsystem. Bisher war mir nicht bekannt, dass gesunde Zähne ebenfalls zur allgemeinen Gesundheit beitragen. Allerdings ist es durchaus schlüssig, dass sich Bakterien in der Mundhöhle ansammeln können und im sich im schlimmsten Fall im Körper ausbreiten. Derzeit bin ich allerdings auf der Suche nach Zahnimplantaten und wurde im Internet schnell auf einen Zahnarzt aufmerksam.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.