Superfood Leinsamen

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Ernährung

Heimische Superfoods

Superfood Leinsamen

Superfoods enthalten jede Menge positive Inhaltsstoffe – das läßt sich gut und teuer verkaufen. Vor allem, wenn sie so exotische Namen, wie Goji oder Acai Beere, Chia Samen oder Moringa Pulver tragen. Doch es muss nicht immer der weitgereiste Exot aus Südamerika sein. Einheimische Lebensmittel müssen sich nämlich kaum hinter den gehypten Superfoods verstecken. Dabei können Superfoods  teuer, aber auch völlig kostenlos sein. Meist sind sie aber so alltäglich, dass wir sie kaum als Superfood benennen würden.

Bei fast allen Krankheiten stehen am Anfang zu viele freie Radikale. Diese begünstigen  oxidativen Stress, der wiederum die Immunabwehr beeinträchtigt und Infekte oder chronischen Erkrankungen wie z. B. Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder Arteriosklerose begünstigt. Superfoods wirken hingegen antioxidativ und aktivieren so das Immunsystem. Um Krankheiten vorzubeugen, gilt daher eine gesunde Ernährung mit Superfood als wichtig.

Wir stellen 5 Superfoods aus der Heimat vor, die vor allem eins sind: Extrem gesund.

Brennnessel – Die gesunde Kraft vom Wegesrand

Brennnessel Samen
Brennnessel Samen

Die Brennnessel ist nicht nur sehr gesund, man kann sie auch auf verschiedene Arten nutzen. Die Blätter als Tee und die Samen mit ihrem nussig-aromatische Geschmack aufs Brot oder in den Salat. Überhaupt sind die Brennnessel Samen eine pflanzliche Proteinquelle ohnegleichen. Zahllose Vitamine und Mineralstoffe sowie der hohe Anteil an Flavonoide lassen keinen Zweifel: Die Brennnessel ist das kostenlose Superfood schlechthin.

Vitaminbombe Sanddorn

Vor allem im Norden bekannt und mit 450 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm ist Sanddorn die Vitaminbombe schlechthin. Aber auch die zahlreichen Mineralien und Spurenelemente sorgen für ein starkes Immunpolster während der Erkältungszeit. Darüber hinaus stärkt der Vitamin A Gehalt die Augen und lässt die dafür bekannt Karotte alt aussehen.

Leinsamen bringt die Verdauung auf Trab

Superfood Leinsamen
Geschrotete Leinsamen

Fettsäuren haben einen positiven Einfluß auf die Gesundheit und die meisten Anteil an Omega-3-Fettsäuren beziehen wir aus Seefisch. Weit gefehlt; auch Leinsamen bieten einen hohen Gehalt an Fettsäuren an und sind daher für  eine gesunde Ernährung unbedingt zu empfehlen. Hinzu kommt, dass die vielen Ballaststoffe den Darm anregen und damit die Verdauung auf Trab bringen. Ganz nebenbei unterstützen die kleinen Samen dabei den Körper von Giftstoffen zu befreien und können den Cholesterinspiegel senken. Da der Körper aber die ganzen Samen schwer spalten kann um an die wertvollen Inhaltsstoffe ranzukommen, sollte man auf geschrotete Leinsamen zurückgreifen. Im Müsli schmecken die Samen leicht nussig.

Bitter macht gesund: Radicchio

Bei Radicchio verziehen manche das Gesicht: viel zu bitter. Doch Bitterstoffe sind für eine gesunde Ernährung unverzichtbar. Bitterstoffe stärken das Immunsystem, fördern die Verdauung und entwässern den Körper. Ganz zu schweigen, dass Salat kaum Kalorien hat, dafür aber jede Menge Mineralstoffe und Vitamine.

Walnüsse – viele, aber gesunde Fette

Im Herbst beginnt die Nusszeit. Nüsse enthalten jede Menge Fett – allerdings gesunde, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die wiederum den LDL-Cholesterinspiegel senken und das, als das gute Cholesterin bezeichnete HDL steigern können. Gerade Walnüsse bestechen zudem mit einem hohen Gehalt an Linolensäure, die unser Körper nicht selbst herstellen kann, für den Menschen aber essenziell ist.

Heimische Superfoods

Wer also seinem Körper etwas Gutes tun möchte, muss nicht tief in den Geldbeutel greifen. So spart wer statt Chia Samen Leinsamen ins Müsli rührt, knapp 3 Euro pro 100 Gramm. Wer Brennnessel Samen selbst sammelt, bekommt das Superfood sogar gänzlich kostenlos und auch Walnüsse oder Radicchio lassen sich ohne Probleme im Garten anbauen.

Fotos: Kristian Kretschmann

 

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Kristian Kretschmann

Die Informationen auf diesem Blog sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammen gestellt und dienen ausschließlich der Unterhaltung und Information. Es handelt sich dabei weder um Diagnoseanweisungen noch um Therapievorschläge. Der Autor übernimmt daher keine Haftung für mögliche Schäden, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Das Geltendmachen von Ansprüchen jeglicher Art, ist daher ausgeschlossen. Bei Erkrankung und auch dem Verdacht auf Erkrankungen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

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