Gesunde Ernährung

Nährstoffmangel durch Fehlernährung vorbeugen – so gehts

Die Nahrung sollte die Medizin für alle Menschen sein. In jedem Fall kann ein nährstoffreiches Essen vor Krankheiten schützen. Hingegen kann eine ungesunde Lebensweise, falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Stress, zur Unterversorgung unserer Organe mit lebensnotwendigen Nährstoffen führen. Eine unausgewogene Kost wie zu viel Fett, zu süß oder zu arm an Vitalstoffen, kann im Laufe der Jahre zu gesundheitlichen Problemen führen und das Abwehrsystem des Körpers schwächen.

Der Verzehr von Fertigprodukten, Rauchen und Alkohol schwächen zudem das Immunsystem, der Organismus kann sich schlecht gegen Krankheiten wehren. Schnelles Essen, das kaum oder gar keine Vitalstoffe enthält, unterdrückt häufig das Gefühl ausreichend gegessen zu haben, so dass viele Menschen immer mehr als nötig in sich hinein stopfen. Die im so genannten “Designer Food“ enthaltenen Zuckerstoffe und das Fett machen zudem abhängig von seinem Geschmack. Die Folge davon, wir verzehren immer häufiger einseitiges Essen, mit all seinen negativen Konsequenzen für die Gesundheit. Denken wir nur einmal an die Tüte Chips, die Schokolade oder das Bierchen abends vor dem Fernseher! Wie schnell sind sie gedankenlos konsumiert, obwohl wir keinen Hunger mehr haben. Wenn wir uns dann noch kaum, oder nicht ausreichend bewegen, sinkt unsere Leistungsfähigkeit. Wir könnten unserem Körper und somit unserer Gesundheit keinen größeren Gefallen tun, als auf diese “Genussspeisen“ zu verzichten, oder sie zumindest einzuschränken.

Nährstoffmangel bei Sportlern

Menschen, die sich regelmäßig bewegen oder Sporttreiben, dabei viel schwitzen, somit mehr Mineralien und Vitamine als sonst üblich verbrauchen, sollten neben einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr auch auf ausgewogene Ernährung achten. Dazu empfehlen sich viel Obst und Gemüse in fester Form oder als selbst gepresste Säfte. Bei einem durch den Arzt nachgewiesenen Mangel an einem Nährstoff kann ein Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein, was aber nicht bedeutet, dass eine ausgewogene Ernährung die bessere Alternative ist.

Nährstoffmangel im Alter

Wenn wir älter werden, können die Organe und der Verdauungstrakt aus der Nahrung nicht mehr genügend Nährstoffe aufnehmen, obwohl gerade bei älteren Menschen der Bedarf an Mineralien, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen erhöht ist. Wegen des Alterungsprozesses, der nicht nur den Körper, sondern auch die Organe betrifft, werden die Inhaltsstoffe der Speisen mehr oder weniger schlecht verwertet.

Besonders betroffen sind Menschen, die sich aufgrund von Altersbeschwerden nicht mehr ausreichend bewegen, mit der zunehmenden Vereinsamung und ihren Ängsten unter Appetitmangel leiden. Falsche Ernährung, Krankheiten und Medikamente verhindern die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen. Gerade der alternde Organismus ist von Natur aus nicht mehr in der Lage, den erhöhten Bedarf an Vitaminen Mineralstoffen, Enzymen, Fetten und Aminosäuren zur Erhaltung geistiger und körperlicher Funktionen aus der Nahrung aufzunehmen. Gemeinschaftsverpflegung in Heimen oder Krankenhäusern, “Essen auf Rädern“, lassen häufig den Blick auf ein vitalstoffreiches Nahrungsangebot vermissen.

Wenn es im Alter zu Verwirrtheit kommt, behaupten Betroffene schon mal gegessen zu haben, weil ihnen die Lust auf Essen fehlt. Da können Gesellschaft anderer Personen, ein schön gedeckter Tisch, frisch zubereitete Speisen helfen, den Appetit anzuregen. Schluckstörungen, auch schlecht sitzende Zahnprothesen machen das Essen unter Umständen zum Problem, was dazu führt, dass dann das Essen als Brei serviert wird. Lange Kochzeiten und Aufbewahrung des Essens, wie es in Großküchen häufiger vorkommt, sorgen zusätzlich dafür, dass die Inhaltsstoffe weitestgehend verloren gehen. Ärzte empfehlen daher schon mal Nahrungsergänzungsmittel, um den Mangel an Vitalstoffen ausgleichen zu können.

Vollwertige Ernährung ist gerade im Alter besonders wichtig

Um vollwertig zu essen, bedarf es einer abwechslungsreichen Ernährung sowie regelmäßiger Mahlzeiten mit viel Obst und Gemüse, die je nach Sorte unterschiedliche Mineral- und Ballaststoffe, Vitamine, sowie sekundäre Pflanzenstoffe liefern. Früchte wie Tomaten, Melonen und Gurken liefern zudem noch Flüssigkeit, die die Organe zur Aufrechterhaltung ihrer Funktionen dringend benötigen. Regelmäßige Bewegung, leicht verdauliche nährstoffreiche Kost und hin und wieder Verzicht auf lieb gewordene Belohnungsfallen entlasten unser Verdauungssystem. Wenn dann auch noch die überflüssigen Pfunde sich verabschieden, fühlen wir uns beweglicher und leichter, die Lebensqualität und das Allgemeinbefinden steigen.

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Kristian Kretschmann

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