Tipps für eine gesunde Ernährung trotz Stress

Fast Food
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Wer kennt das nicht: Ein Termin jagt den nächsten und nicht nur der Job stresst sondern auch die knapp bemessene Freizeit in der Freunde, Sport und Vergnügen ihr Recht fordern. Wie gut, dass es da an jeder Ecke kleine Imbisse gibt, damit der Magen nicht rebelliert. Dass diese Art von Ernährung nicht gesund ist, ahnt man, aber was will man tun? Zum Kochen mit frischen und gesunden Lebensmittel fehlt einfach die Zeit. Und wenn man sich schon mal an den Herd stellt, dann greift man doch gerne mal zur Tütensuppe. Die sind ja praktischerweise schon vorgewürzt und damit gelingt das Essen auch garantiert. Der Blick auf die Zutaten unterbleibt – ist wahrscheinlich auch besser so. Denn gerade vorbereitete Gewürzmischungen geizen nicht mit Salz, Zucker und Glutamaten und co. Schmeckt ist aber überhaupt nicht gesund.

Worum sollte man sich auch in stressigen Zeiten gesund ernähren?

Eins ist klar: Wer sich auf Dauer mit Fastfood oder bereits vorbereiten Mahlzeiten, sogenanntem Convenience Food ernährt, schadet seiner Gesundheit. Denn die Hersteller dieser Mahlzeiten legen ihr Hauptaugenmerk nicht auf Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente, sondern fast ausschließlich auf Proteine, Fette, Salz und meist auch Zucker. Stoffe, die der Körper zwar auch benötigt, allerdings nicht in dem Maße.

Fast Food

Gegen einen Burger ab und zu ist nichts einzuwenden. Wer sich aber hauptsächlich von Fast Food ernährt riskiert auf Dauer seine Gesundheit.

Gerade in stressigen Zeiten aber braucht der Körper als Ausgleich vernünftige Nahrung, die nicht nur den gestiegenen Energiebedarf ausgleicht, sondern ihn auch mit Nährstoffen versorgt. Denn sonst drohen Gewichtszunahme und damit verbundenen Krankheiten, wie Diabetes, Bluthochdruck oder Gefäßverkalkung.

Mit einem gesunden Frühstück in den Tag starten

Wer ahnt, dass ihn wieder ein stressiger Tag erwartet, sollte sich morgens etwas mehr Zeit für sein Frühstück nehmen. Mit einem Müsli aus Haferflocken oder anderen Getreide wie Buchweizen oder Hirse führen Sie Ihrem Körper bereits viele Nährstoffe zu.  Aber bitte nicht auf das gekaufte Müsli vom Supermarkt zurückgreifen, sondern selbst mit frischer Milch zubereiten. Süssen können Sie zum Beispiel auch durch die Zugabe von Amaranth, das durch hohen Magnesium- und Calciumgehalt und viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren besticht. Dazu etwas Obst pur oder auch ein – selbst angerührter – Naturjoghurt mit frischem Obst geben Ihnen den richtigen Kick für einen gesunden Start in den Tag. Und da Sie die Mahlzeit selbst zubereiten, gehen auch entspannt in den Tag.

Und damit das so bleibt, sollten Sie Ihrem Körper auch während des Tages Nahrung anbieten, die dem Stress entgegen wirken. Dabei hilft etwas Wissen über unsere Lebensmittel. Einige davon sind  nämlich wirklich gut für die Nerven, vor allem, wenn sie viele wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, Vitamin B und eine hohen Anteil an Kalium oder Magnesium. Nüsse bieten das an aber auch Beeren oder Avocados. Warum also nicht mal abends eine Packung Nüsse knabbern, statt Gummibärchen oder Chips? Und wenn Sie sich was kochen, benutzen Sie statt herkömmlichen Öl doch einfach mal kaltgepresstes Walnussöl oder Avocado Öl. Das ist etwas teurer, sollte Ihnen aber Ihre Gesundheit wert sein.

Finger weg vom Zucker

Und ganz allgemein sollten Sie die Finger von Zucker lassen. Dazu gehören leider auch Produkte wie Weißbrot oder Toast. Die dort enthaltenen einfachen Zuckerketten werden vom Körper sehr schnell aufgenommen, aber auch sehr schnell wieder abgebaut. Durch die so entstehenden Schwankungen des Blutzuckerspiegels werden Hungerattacken ausgelöst, die wiederum schnell befriedigt werden wollen. Greifen Sie also besser zum Vollkornbrötchen mit Käse und Salat drauf, das Sie sich morgens zuhause bereits vorbereitet haben.
Eins noch: Essen Sie bewusst, statt nebenher. Also am besten nicht im Vorbeigehen, beim Telefonieren oder beim Autofahren. Wer sich auf seine Mahlzeit konzentriert, lernt seinen Körper auch besser kennen und gibt ihm Zeitgleich die Möglichkeit Stresshormone abzubauen.

Foto: Kristian Kretschmann

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Kristian Kretschmann

Die Informationen auf diesem Blog sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammen gestellt und dienen ausschließlich der Unterhaltung und Information. Es handelt sich dabei weder um Diagnoseanweisungen noch um Therapievorschläge. Der Autor übernimmt daher keine Haftung für mögliche Schäden, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Das Geltendmachen von Ansprüchen jeglicher Art, ist daher ausgeschlossen. Bei Erkrankung und auch dem Verdacht auf Erkrankungen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.
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